
Im Rahmen einer Pressekonferenz mit den Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Grünen, Freie Wähler, WGS und FDP am heutigen Donnerstag haben sich die Beteiligten zur aktuellen Situation am GKM geäußert.
In seiner Eröffnung erläuterte der CDU Vorsitzende Stephan Otto für die anwesenden Fraktionen den Sachverhalt und stellte die wohl einmalige Initiative einer überfraktionell Mehrheit im Koblenzer Stadtrat. Das Fehlen der SPD bei dieser Initiative sei unverständlich, zumal man sich ja ebenfalls zu der untragbaren Situation im GKM geäußert hat, wie den Ausführungen aller Anwesenden zu entnehmen war.
Die Schieflage im GKM mit dem Einbehalten von 70% der Weihnachtsgratifikation hat bei den Fraktionen für viel Unverständnis gesorgt. Deshalb waren sich alle einig, dass etwas passieren muss - und zwar schnell. Eine Sondersitzung des Stadtrates am 12.12.2022 soll hier zu einer für die Mitarbeiter/innen des GKM zufriedenstellenden Lösung führen.
Hier sollen die Kommunalpolitiker beraten und beschließen, wie im Rahmen der Möglichkeiten die die Stadt hat, kurzfristig geholfen werden kann. Neben den geschilderten Eindrücken aus ihren Fraktionen bedankten sich die Kollegen beim Fraktionsvorsitzenden der CDU, Stephan Otto, für die geleistete Vorarbeit und Initiative für das beantragen einer Sondersitzung des Stadtrates.
" Wir empfinden diese Situation und das daraus entstandene Handeln als schäbig. So kann man doch nicht mit denen verfahren, die in der Vergangenheit mehr als einmal bewiesen haben, dass sie Krise können und auch bereit waren, überdurchschnittliches zu leisten", findet der Chef der Stadtratsfraktion deutliche Worte.
"Unser Vorgehen kann doch nur der Aufschlag dafür sein, dass auch die anderen Gesellschafter sich Ihrer Verantwortung gegenüber den Menschen des GKM bewusst werden und auch dementsprechend handeln", appelliert Stephan Otto in Richtung Kreis und Stiftungen. "Die CDU Stadtratsfraktion wird sich aktiv im Sinne einer guten Lösung für die Mitarbeiter/innen des GKM einsetzen und auf eine kurzfristige Lösung drängen ", so der Vorsitzende der Christdemokraten im Stadtrat abschließend.
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