Ulrike Mohrs will Bürgermeisterin werden

    Chefin der Agentur für Arbeit war zunächst überrascht über die Frage der CDU – So geht es jetzt weiter

    Ein Wochenende lang hat sie darüber nachgedacht, ob sie für das Amt als Bürgermeisterin in Koblenz kandidieren möchte, sagt Ulrike Mohrs, Leiterin der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen, und lacht. Der Anruf von Mark Scherhag, Vorsitzender der Koblenzer CDU, kam für sie völlig überraschend, berichtet sie im RZ-Gespräch. Denn auch wenn sie schon mit 15 Jahren in die Junge Union eintrat, hatte sie doch nie parteipolitische Ämter inne.

    Und auch wenn sie als Bürgermeisterin gewählt würde – was angesichts der Konstellation sehr wahrscheinlich ist, da CDU und SPD signalisiert haben, sie wählen zu wollen – wäre sie keine CDU-Bürgermeisterin, sondern eine für Koblenz. Die tiefe Liebe zu ihrer Heimatstadt, die Möglichkeit, diese mitzugestalten, ist denn auch eines der stärksten Motive, die Mohrs haben „Ja“ sagen lassen, als die CDU auf der Suche nach einer Nachfolgerin für Marie-Theres Hammes-Rosenstein war, die in der vergangenen Woche erklärt hatte, dass sie aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt niederlegen wird.

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