Ulrike Mohrs will Bürgermeisterin werden

    Chefin der Agentur für Arbeit war zunächst überrascht über die Frage der CDU – So geht es jetzt weiter

    Ein Wochenende lang hat sie darüber nachgedacht, ob sie für das Amt als Bürgermeisterin in Koblenz kandidieren möchte, sagt Ulrike Mohrs, Leiterin der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen, und lacht. Der Anruf von Mark Scherhag, Vorsitzender der Koblenzer CDU, kam für sie völlig überraschend, berichtet sie im RZ-Gespräch. Denn auch wenn sie schon mit 15 Jahren in die Junge Union eintrat, hatte sie doch nie parteipolitische Ämter inne.

    Und auch wenn sie als Bürgermeisterin gewählt würde – was angesichts der Konstellation sehr wahrscheinlich ist, da CDU und SPD signalisiert haben, sie wählen zu wollen – wäre sie keine CDU-Bürgermeisterin, sondern eine für Koblenz. Die tiefe Liebe zu ihrer Heimatstadt, die Möglichkeit, diese mitzugestalten, ist denn auch eines der stärksten Motive, die Mohrs haben „Ja“ sagen lassen, als die CDU auf der Suche nach einer Nachfolgerin für Marie-Theres Hammes-Rosenstein war, die in der vergangenen Woche erklärt hatte, dass sie aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt niederlegen wird.

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    CDU Koblenz schlägt Arbeitsagentur-Chefin als Bürgermeisterin vor

    Großes Bedauern herrscht bei Vertretern aller Parteien darüber, dass Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt niederlegt. Denn von allen wird sie wegen ihrer fachlichen Kompetenz und ihrer herzlichen und zupackenden Art überaus geschätzt. Aber der Blick muss auch nach vorn gehen: Wer kann ihre Funktion übernehmen?

    Nur einen Tag nachdem die 63-Jährige ihren Verzicht auf das Amt der Bürgermeisterin erklärt hat, präsentiert der neue CDU-Kreisvorsitzende Mark Scherhag eine potenzielle Nachfolgerin: Ulrike Mohrs (53), seit sechs Jahren Leiterin der Koblenzer Agentur für Arbeit. „Wir bedauern außerordentlich, dass wir über eine Nachfolge von Marie-Theres Hammes-Rosenstein überhaupt sprechen müssen, wir hätten ihr noch gern die restlichen Jahre ihrer exzellenten Amtszeit gegönnt. Ihre Entscheidung verstehen und respektieren wir selbstverständlich“, so Scherhag im RZ-Gespräch.

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