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Themen der Frauen Union Koblenz

MÜTTERRENTE

Seit 1. Juli 2014 erhalten alle Mütter, die vor dem 1. Januar 1992 ihre Kinder zur Welt gebracht haben, einen zusätzlichen Entgeltpunkt auf ihrem Rentenkonto gutgeschrieben. Das sind zusätzlich etwa 300 Euro im Jahr.

Kindergeld und Entgeltpunkte für Kinder werden aus Steuermitteln finanziert. Die Deutsche Rentenversicherung erhält diese Beträge als Zuschuss aus dem Bundeshaushalt.

Dafür stehen wir ein:

FRAUENQUOTE

Wir setzen uns für die Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen ein.

Der erste Schritt zur gesetzlichen Regelung der Frauenquote in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst ist vollbracht. Wir werden damit nachhaltige Veränderungen in den Führungspositionen erreichen.

Wirtschaft und Verwaltung können nicht auf das Know-how von Frauen verzichten. Frauen stellen den größten Anteil der Bevölkerung dar. Die Kaufkraft von Frauen ist eine nicht zu übersehende Größe und steigt kontinuierlich an.

HILFE FÜR SCHWANGERE

Zum 1. Mai 2014 trat das neue Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung zur vertraulichen Geburt in Kraft. Schwangere in Not erhalten damit die Möglichkeit, ihr Kind sicher – und auf Wunsch vertraulich – in einer Klinik oder mit Unterstützung einer Hebamme auf die Welt zu bringen.

Bei den drei Koblenzer Beratungsstellen von Diakonie, Pro Familia, Sozialdienst katholischer Frauen  finden Schwangere in Not ab sofort noch umfassender Rat und Hilfe – ohne dass sie ihren Namen nennen müssen. Die Beratung ist kostenfrei und auf Wunsch anonym.

Bundesweiter Notruf-Nr. (08 00) 4 04 00 20

GESCHÄFT MIT MENSCHENHANDEL UND ZWANGSPROSTITUTION

Das Prostitutionsgesetz wurde im Jahr 2001 verabschiedet, um diese Frauen im ältesten Gewerbe der Welt sozial und rechtlich besser abzusichern. Doch es zeigte nicht die erhoffte Wirkung. Seit Sexarbeit rechtlich anerkannt ist, steigt das Geschäft mit der Prostitution stetig an. Deutschland ist mit seiner liberalen Gesetzgebung zum Bordell-Dorado in Europa mutiert. U. a. wurden in Trier, Bad Kreuznach und Kaiserslautern Häuser dafür errichtet. Nicht nur deutsche Freier kommen, auch der Grenzverkehr aus unseren Nachbarländern boomt.

Die Frauen Union hat eine Unterschriftenaktion gestartet, die Gesetzgebung bei Zwangsprostitution und Menschenhandel zu verschärfen und diese Frauen in Not zu unterstützen und ihnen Hilfe zuteil werden zu lassen.

Der Mensch ist keine Ware!

ELTERNGELD PLUS

Mit der Einführung des Elterngeld Plus mit Partnerschaftsbonus ist ein weiterer Baustein  geschaffen zur Flexibilisierung der Elternzeit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Junge Familien brauchen Rahmenbedingungen, die helfen, beides - Familie und Beruf - zu ermöglichen. Eltern, die früh nach der Geburt ihrer Kinder wieder beruflich in Teilzeit einsteigen, können das Elterngeld Plus doppelt so lange erhalten wie das Elterngeld. Ein Partnerschaftsbonus ist vorgesehen.

STÄRKUNG DER PALLIATIVMEDIZIN UND DER HOSPIZVERSORGUNG

Ärzte sind heute in der Lage, die Lebensqualität schwerstkranker Menschen deutlich zu verbessern. Mit der finanziellen Stärkung der Hospize und einer besseren Palliativversorgung, besonders auch in ländlichen Regionen, und einer individuellen ganzheitlichen Beratung über Hilfen und Angebote werden Schwerstkranke nicht allein gelassen.