Landes-FDP verabschiedet sich vom Leistungsgedanken in der Schule

Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern erwarten mit gemischten Gefühlen den Start in das neue Schuljahr. Die Corona-Pandemie hat das letzte Schulhalbjahr alle am Bildungssystem Beteiligten gefordert und vor große Herausforderungen gestellt. Der Arbeitskreis Bildung der CDU Koblenz erkennt die herausragenden Leistungen, die in diesen Monaten der Pandemie allen Beteiligten an Schulen erbracht wurden an, besonders hoch an und dankt dafür. Für manche sei diese unsichere Situation ein willkommener Anlass gewesen, System „Schule“ neu diskutiert oder sogar komplett in Frage gestellt. So forderte die Landes-FDP – selbst Teil der Regierungskoalition in Rheinland-Pfalz – eine „Totalumbau“ des Schulssystems. Mit dieser Überschrift berichtete die RZ über ein Papier, das  die Vizepräsidentin der SGD-Nord, Nicole Morsblech, und der Landesvorsitzenden der Jungen Liberalen, Luca Lichtenthäler, verfasst hat („Landes-FDP fordert Totalumbau: „Das Schulsystem, wie wir es kennen, hat ausgedient“ – RZ v. 02.06.2020.) Darin wurde insbesondere angeprangert, dass das Bildungssystem hierarchisch geprägten Machtverhältnissen entstamme. Das zeige sich u.a. an vorgegebenen Lehrpläne, standardisierten Leistungsüberprüfungen sowie in den Ziffernnoten als einzigem Feedback an die Schülerinnen und Schüler über die Ergebnisse ihrer Leistungen.

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Mit soliden Deutschkenntnissen in eine erfolgreiche Zukunft

Der Arbeitskreis Bildung setzt sich ein für bessere Berufs- und Lebenschancen von jungen Menschen mit Migrationshintergrund schon an Grundschulen und fordert einen wirklich bedarfsorientierten Unterricht in Deutsch als Zweitsprache.

Im ersten Halbjahr 2020 beschäftigte sich der Arbeitskreis Bildung der CDU Koblenz intensiv mit dem „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) -Unterricht an rheinland-pfälzischen Grundschulen. Exemplarisch wurde hierzu die Situation an einer Schule in der Region, die stellvertretend für Grundschulen mit einem hohen Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund steht, beleuchtet.

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CDU – Arbeitskreis Bildung fordert:

Nur ganze Sekretariatsstellen in den Grundschulen bringen verloren gegangenes Vertrauen der Eltern in ihre Qualität zurück

„Nicht versetzt!“ – so müsste das Urteil für die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Hubig lauten, wenn in der Landesregierung das  Ergebnis der Studie des Instituts für Qualitätsentwicklung ernst genommen würde. Diese Studie hatte Rheinland-Pfalz 2016 erhebliche Mängel an Grundschulen im Lesen und Zuhören und in Mathematik bescheinigt. Da es mit Deutsch und Mathematik um zwei von den drei Fächern geht, die zusammen mit Sachkunde die Grundlage über die Schullaufbahnempfehlung der Schülerinnen und Schüler für weiterführende Schulen entscheiden, sind dank dieser Studie die Eltern erheblich verunsichert, ob ihr Kind an der richtigen, also an einer wirklich guten Grundschule unterrichtet wird oder nicht. Während noch in der Vergangenheit das Ministerium immer wieder behauptete, dass Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer am Ende der  4. Klassen stets zuverlässige Schullaufbahnempfehlungen aussprechen würden, stellen sich mit dieser Studie erhebliche Zweifel ein. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlicher Natur.

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