Wiedereröffnung Teufelstreppe – Ist es bald soweit?

CDU-Ortsverband Pfaffendorf-Asterstein

Die Hinweise verdichten sich, dass eine Wiedereröffnung der sogenannten „Teufelstreppe“ als Verbindungsweg zwischen Asterstein und dem Panoramaweg unmittelbar bevorstehen könnte. Dies dürfte für viele Einwohner der rechtsrheinischen Stadtteile eine gute Nachricht sein, denn der öffentliche Wunsch nach Wiederbegehbarkeit der historischen Treppe, die im Rahmen der an der B 42 vorgenommenen Umbaumaßnahmen aus Gründen der Verkehrssicherheit gesperrt worden war, besteht laut Stefanie Dönges, Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Pfaffendorf-Asterstein, schon seit mehreren Jahren: „Ich selbst wurde erstmals im August 2011 von Bürgern darauf angesprochen und gefragt, wann die Teufelstreppe endlich wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werde.“

Seitens der Ratsfraktionen und der Anwohner habe es in der Folge zahlreiche Gespräche mit dem zuständigen Eigenbetrieb „Grünflächen und Bestattungswesen“ gegeben, um den Verbindungsweg wieder für die Allgemeinheit zu öffnen. Im Rahmen einer gemeinsamen Säuberungsaktion befreiten schließlich im vergangenen Jahr Pfaffendorfer und Astersteiner Vereine in Eigenleistung die Treppe von Bewuchs, Blättern und Gehölz. Obwohl nun in „besenreinen“ Zustand versetzt, verharrte sie jedoch weiterhin in ihrem Dornröschenschlaf. „Trotz dieses bemerkenswerten bürgerschaftlichen Engagements, schien eine Wiedereröffnung der Treppe an den hierfür anfallenden Kosten zu scheitern“, erläutert Stefanie Dönges die bisherige Problemlage. Durch eine Umwidmung der bislang als Wanderweg ausgewiesenen Treppe in einen Waldweg, könnten diese Aufwendungen jedoch bedeutend gesenkt werden. Während sich die Instandsetzungskosten für einen Wanderweg auf rund 63.000 Euro belaufen würden, wären für einen Waldweg – da sich andere Anforderungen an die Verkehrssicherung stellten – lediglich 8.500 Euro zu erwarten. Gleiches gelte für die bei einem Wanderweg erheblich niedrigeren jährlichen Unterhaltungsleistungen, die bei der Teufelstreppe auf ca. 3.000 Euro geschätzt würden.

Nachdem jetzt durch eine positiv verlaufene Prüfung der Artenschutzauflagen der SGD Nord auch die letzte Hürde aus dem Weg geräumt wurde, könnte es Dönges zufolge nun schnell gehen: „Da sich bei der Untersuchung keine artenschutzrechtlichen Konflikte ergeben haben, wäre es möglich, bereits in der ersten Novemberhälfte mit den für die Verkehrssicherheit notwendigen Baumpflegemaßnahmen und -fällungen zu beginnen.“ Bereits in der nächsten Sitzung des Forstausschusses in der kommenden Woche stünde die Teufelstreppe auf der Tagesordnung. „Ich hoffe sehr, dass die Mitglieder des Ausschusses dann den Weg für eine Wiedereröffnung freimachen“, so Stefanie Dönges abschließend.