Gefährlicher Radweg zwischen Güls und Metternich

Radwege sind in vielen deutschen Städten echte Problemzonen. Der zwischen Mosel und der Moselweinstraße (B416) verlaufende RadGespräch Radweg Hüls-Metternichweg ist sehr stark
frequentiert. Fahrradfahrer-, Inlineskater-, Skateboarder- und Jogger*innen nutzen diesen Radweg gleichermaßen in beide Fahrtrichtungen. Als einen ganz besonderen Gefahrenpunkt ist jedoch das Teilstück vom Parkplatz gegenüber vom Weinhaus Schwaab und insbesondere die drei Ein- und Ausfahrten beim Obsthof Sattler identifiziert worden. 

Aufgrund einer sehr schlechten Einsicht des Radweges in beide Richtungen für ausfahrende Autos, entstehen regelmäßig gefährliche Situationen wie auch teils schwere Unfälle, wie zuletzt am Freitag vergangener Woche. Unachtsame Nutzer*innen des Radweges tun ihr Übriges dazu.

Ein aus der Stadt kommender, sehr erfahrener Radfahrer wurde bei einem Unfall schwer verletzt und musste mit zahlreichen Knochenbrüchen, großflächigen Abschürfungen und Prellungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach einer langen Operation befindet er sich langsam auf dem Weg der Besserung. 

Radweg Güll-Metternich

Einige Bürger*innen haben sich diesbezüglich bereits an die Gülser CDU gewandt und uns gebeten, sich der Angelegenheit anzunehmen und konstruktive Lösungen zu finden. Der Koblenzer CDU liegt ein sicherer Radweg für alle am Herzen.

Die CDU Ortsverbände Güls und Metternich haben es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst kurzfristig eine deutliche Entschärfung der Gefahrenstelle zu erwirken. Bei einem gemeinsamen Ortstermin der Vorsitzenden der CDU Ortsverbände Güls (August Hollmann, Klaus Wurzel) und Metternich (Stadträtin Julia Kübler) an der Gefahrenstelle wurde beschlossen, die zuständigen Stellen der Stadt Koblenz und des Landesbetriebes Mobilität zu bitten, hier schnellstmöglich entsprechende Verkehrssicherungsmaßnahmen an der ausdrücklich als Radweg ausgewiesenen Strecke durchzuführen. Der Radweg sollte in diesem Bereich eine rote Einfärbung erhalten sowie mit Fahrradsymbolen gekennzeichnet werden.

Ebenso sind konstruktive Gespräche mit dem Betreiber des Obsthofes vorgesehen. Ziel des Gespräches wird es sein, die angrenzende, stark bewachsene Hecke deutlich in der Höhe zu beschneiden um den ausfahrenden Autofahrer*innen und den Nutzern des Radweges eine bessere Sicht zu verschaffen.