Neue Pläne am Metternicher Kreisel

Für das Baugebiet am Metternicher Kreisel hat die Stadtverwaltung eine neue Vorgehensweise vorgestellt. In der Vergangenheit hatte ein Investor eine sehr massive Bebauung vorgeschlagen. Diese hätte das Entree von Metternich zu geklotzt und wäre zu keiner Weise passend gewesen. Gegen diese Bebauung hat sich die CDU-Metternich von Anfang an gewehrt. „Wir sind froh, dass diese Pläne nun vom Tisch sind. In den letzten Jahren hat der Investor seine Pläne zwar abgeändert, aber nur zum Negativen. Gegen die massive und unschöne Bebauung haben wir uns auf allen Ebenen entgegengestellt. Wir sind froh, dass unsere Einschätzung geteilt wird.“, so die Ortsvorsitzende Julia Kübler.

Doch was soll weiter mit dem Gebiet passieren? 

Für die CDU-Frau Julia Kübler und den Ortsvorstand ist klar, dass einige Aspekte, die von dem privaten Investor nicht berücksichtigt wurden, nun Beachtung finden müssen. „Es muss gerade bei der Dimensionierung ein Ausgleich zwischen den Bedarf an Wohnungen, dem Umfeld – z.B. dem Fußballplatz – und der Natur geschaffen werden.“, so Walter Zenzen, Vorstandsmitglied.

Für die CDU-Metternich gilt es folgende Punkte zu beachten:

Die familienbezogene Infrastruktur muss entsprechend der Erweiterung ausgebaut werden. Die Christdemokraten regen an, dass über einen Kindertagesstätten-Neubau nachgedacht werden muss. Die vorhandenen KiTas sind bereits gut belegt und der Bedarf ist weiter steigend. Die KiTas in der direkten Umgebung sind vermutlich nicht erweiterungsfähig. Eine zentrale Rolle wird das Verkehrskonzept für das Gebiet und die Umgebung. „Uns ist die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer wichtig. So muss die Querung der Rübenacher Straße spätestens dann verbessert werden. Natürlich könnte in diesem Zusammenhang die Fortführung des Radweges bis zur Trierer Straße geplant und umgesetzt werden. Aber auch die Wegebeziehung zur Schule muss unter die Lupe genommen werden. Als dritten Punkt sieht die CDU-Metternich eine mäßige Planung als notwendig an. Hier muss eine Balance zwischen Wohnraumbedarf für Familien in Metternich, dem Klima und der Umwelt gefunden werden. Zu guter Letzt muss die Nachbarschaft, gerade der Sportplatz, in der Planung bedacht werden. „Wir gehen davon aus, dass die Verwaltung zu Beginn der Planungen mit den Vertretern des Fußballvereins in Gespräch tritt und gute Lösungen finden wird.“, so abschließend Julia Kübler.