CDU-Ortsverbände aus Neuendorf und Wallersheim

Camping 2018CDU-Ortsverbände aus Neuendorf und Wallersheim sprechen sich gegen eine Erweiterung des Campingplatzes aus
Gemeinsamer Antrag zur Grillwiese kann Vorbildwirkung entfallten

Zur Bundesgartenschau 2011 wurde der Campingplatz am Neuendorfer-Eck zu einem 4 Sterne Campingplatz ausgebaut und die Fläche hierzu in Richtung Neuendorf erweitert. Die damals vorhandene Zuwegung vom Schartwiesenweg zum Leinpfad wurde dabei überplant. Nun steht zur Diskussion, dass die Fläche für den Campingplatz erneut in Richtung Neuendorf ausgeweitet werden soll. Gegen diese Pläne haben sich die beiden CDU Ortsverbände aus Neuendorf und Wallersheim in einer gemeinsamen Sitzung einstimmig ausgesprochen. „Es kann nicht sein, dass die Fläche den Bürgerinnen und Bürgern dauerhaft zur Nutzung entzogen wird! Dies würde den im Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept für Neuendorf definierten Entwicklungszielen zur Schaffung von attraktiven, und multifunktional nutzbaren Freiräumen am Rheinufer entgegenstehen!“, so Dietmar Micheles, Vorsitzender der CDU-Neuendorf. „Das an besonders nachgefragten Wochenenden einer Nutzung der Wiese durch Camper nichts entgegen steht, zeigt sich alljährlich zu Rhein in Flammen. Dies muss aber die Ausnahme bleiben!“, ergänzt sein Amtskollege, Ernst Knopp.

Dass die Rheinwiese von der Bevölkerung zum Verweilen genutzt wird, davon kann man sich täglich und besonders an Wochenenden überzeugen. Gerade die von den beiden Ortsverbänden beantragte Duldung des Grillens auf der Neuendorfer Rheinwiese und die Schaffung entsprechender Infrastrukturen seitens der Verwaltung, damit einer Vermüllung entgegengewirkt wird, haben die grüne Lunge des Stadtteiles belebt. „Uns war es wichtig eine schnelle, pragmatische und vor allem gebührenfreie Lösung für unsere Bürgerinnen und Bürger zu finden, die die Fläche in der Vergangenheit verbotswidrig zum Grillen nutzten und zwar ohne hohe Investitionen tätigen zu müssen! Wenn die Nutzer sich nun noch an die Regeln halten und man weiterhin positive Erfahrungen sammelt, kann dieses Pilotprojekt eventuell auf Flächen in der ganzen Stadt angewandt werden.“, so Ernst Knopp, der den entsprechenden Antrag im Stadtrat für CDU Fraktion begründete.