Schienenhaltepunkt frühzeitig einplanen

Die geplante Entwicklung des Brauereigeländes im Koblenzer Süden beschäftigt die CDU-Ortsverbände Stolzenfels und Süd. Eine Aufwertung des Geländes noch vor der BUGA 2029, auch durch neue Wohngebäude, wird ausdrücklich begrüßt. Doch wünschen die Ortsverbände, dass für den öffentlichen Nahverkehr schon in der jetzt laufenden Planung die Möglichkeit für einen zukünftigen Schienenhaltepunkt vorgesehen wird. Keinesfalls dürfe eine Planung und Umsetzung eines Bahnhaltepunktes für die Zukunft buchstäblich "verbaut" werden. Denn dafür müsse nach heutigem Stand ein drittes Gleis eingerichtet werden. Diese Möglichkeit müsse die Stadt bei der Bauleitplanung beachten. Die neue Wohnbebauung selbst auf dem Brauereigelände soll, so die Erwartung beider Ortsverbände, die regionaltypischen Baustile und Baumaterialien zeitgemäß aufgreifen. Gerade an dem sensiblen Schnittpunkt zwischen Stadt und Mittelrheintal dürfe nicht nur ein austauschbares Konglomerat weißer kubischer Bauten entstehen. Auch muß bereits heute der voraussichtliche Bedarf an Kindergartenplätzen und an die Grundschule betrachtet werden.

Wilde Ablage von Grünschnitt

Leider wird das Straßenbild teilweise durch wilde Ablagerung von Grünschnitt in Metternich sehr verschandelt. Nach dem schon im vergangenen Jahr die CDU-Metternich mit dem Kommunalen Servicebetrieb in Verbindung war und der Grünschnitt außerplanmäßig entsorgt wurde, kommt es schon wieder zu unschönen Ecken, die durch verrottende Pflanzen geprägt werden. Um diesem entgegenzuwirken, hat sich Julia Kübler, Ortsvorsitzende der CDU-Metternich, noch mal mit der Stadt in Verbindung gesetzt und um Lösung des Problems gebeten. „Hierbei geht es uns darum, dass wir eine möglichst langfristige Lösung finden, beispielsweise soll seitens der Stadt geprüft werden, ob ein früherer Abfuhrtermin im Jahr oder die Einrichtung einer Sammelstelle für Grünschnitt realisierbar ist.“, so Ratsfrau Julia Kübler abschließend.

Gut besuchte Gedenkfeier der Gülser CDU

gedenkfeier klepschAm Samstag, dem 1. Februar, hatte die Gülser CDU in den Egon- Klepsch –Weg eingeladen. Wegen des schlechten Wetters wurde die Veranstaltung kurzfristig in die Cafeteria im Laubenhof verlegt. Am 30. Januar wäre der ehemalige Präsident des Europäischen Parlamentes und Koblenzer Bundestagsabgeordneter Dr. Egon Klepsch 90 Jahre alt geworden. August Hollmann freute sich besonders über die Teilnahme der Ehefrau des Verstorbenen, Anita Klepsch, und ihrer Familie. Josef Oster MdB erinnerte in einem sehr interessanten Vortrag an das politische Wirken von Dr. Egon Klepsch. Karl-Heinz Rosenbaum berichtete sehr umfangreich über die weiteren Straßennamen im Neubaugebiet. Vor allem bei der Schwester-Modesta-Straße wurden bei den Gästen Erinnerungen wach. Es wurden auch noch viele weitere Vorschläge für neue Straßennamen gemacht, die für ein weiteres Neubaugebiet reichen würden. Karl-Heinz Rosenbaum steht auch gerne für weitere Informationen zur Verfügung.

In der anschließenden Diskussion gab es vor allem noch Fragen und Anregungen zum Antrag der CDU Güls zur Weiterentwicklung des ehemaligen Stieffenhofer Geländes. Der Glühwein mundete auch im Trockenen sehr gut. August Hollmann bedankte sich vor allem beim Laubenhof für die Gastfreundschaft und spontane Hilfe und schloss dann die gelungene Veranstaltung.