Die CDU Rheinland-Pfalz trauert um Susi Hermans

hermanns-150Die CDU Rheinland-Pfalz und ihre Landesvorsitzende, Julia Klöckner MdL, trauern um die Koblenzer Sozialpolitikerin, Susi Hermans, die verstorben ist:

„Eine wahre Ausnahmeerscheinung ist von uns gegangen. Die Koblenzerin Susi Hermans war Volksvertreterin mit Leib und Seele. Zahlreiche soziale Errungenschaften für Frauen und Kinder gehen auf ihre Initiativen zurück. Viele Jahre war sie Vorsitzende des Petitionsausschusses und der Strafvollzugskommission – eine Zeit, in der sich Susi Hermans sehr für die Resozialisierung von Straftätern stark gemacht hat.

Unvergessen wird ihr frühestes Schlüsselerlebnis bleiben. Dies war die Petition einer Dieblicher Hebamme, die Susi Hermans – zu ihrem Entsetzen – die großen Schwächen des rheinland-pfälzischen Hebammen- und Geburtshilfewesens aufzeigte. Unser Bundesland Rheinland-Pfalz, für das Susi Hermanns als Parlamentarierin lange Zeit Verantwortung trug, hatte die höchste Säuglingssterblichkeit unter allen Bundesländern. Susi Hermans ist es gelungen, dies zu ändern. Darauf konnte sie wahrlich stolz sein.

Ihr politisches Engagement in der Koblenzer Jungen Union war fast selbstverständlich, genauso wie die Vertretung der Frauen auf der CDU-Landtagsliste Anfang der 1950er Jahre. Unsere Gedanken sind in dieser Zeit bei der Familie von Susi Hermans, der wir unser Beileid aussprechen“, so Julia Klöckner.

Zur Person:

Von 1951 bis 1983 gehörte Susi Hermans dem rheinland-pfälzischen Landtag an. Ihre parlamentarische Laufbahn beendete sie als Landtagsvizepräsidentin. Die Sozialpolitikerin arbeitete als Fürsorgerin beim Jugendamt der Stadt Koblenz und leitete über 20 Jahre den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF).