Die CDU gedenkt Willi Hörter

Die CDU-Koblenz gedachte am 13. Januar 2020 dem ehemaligen Oberbürgermeister und Ehrenbürger von Koblenz, Willi Hörter. Er hätte an diesem Tag sein 90. Lebensjahr vollendet.
Willi Hörter war über 22 Jahre Oberbürgermeister und galt bei den Bürgerinnen und Bürgern als sehr volksnah und war sehr beliebt. Zur Entwicklung und Erweiterung der Stadt Koblenz hat Hörter in seiner Amtszeit einen wesentlichen Beitrag geleistet. Das Wohl der Menschen stand für ihn dabei stets im Vordergrund. Wesentliche Meilensteine in der Stadtentwicklung wurden in seiner Amtszeit umgesetzt. Dazu gehören die Eröffnung der Moseluferpromenade (Peter-Altmeier-Ufer), der Neubau des Kemperhofs (1973) in Moselweiß, die Erweiterung der Europabrücke (1974), der Bau des Beatusbades (1974) in der Goldgrube, die Vollendung des Baus der Südbrücke (1975), die Restaurierung der Balduinbrücke (1975), die Erschließung des Verwaltungszentrums (1977),  der Neubau der Hauptstelle der Sparkasse Koblenz (1978), der Bau des Löhr-Centers (1984), der Bau des Bundesarchivs auf der Karthause (1986) und die Einweihung der Kurt-Schumacher-Brücke (1990). Viele Jahre war er Mitglied im Stadtrat von Koblenz und im Landtag von Rheinland-Pfalz. Aus seiner Liebe zu seiner Geburts- und Heimatstadt Koblenz machte er nie einen Hehl. Aufgrund seiner herausragenden Leistungen und seines unermüdlichen Einsatzes für Koblenz wurde er 1995 zum Ehrenbürger von Koblenz ernannt. Bei seiner Verabschiedung 1994 sagte er: „Ich habe es immer als ein Glück empfunden, für eine Stadt und ihre Menschen zu arbeiten, die man liebt. Und ich liebe Koblenz.“ Viel zu früh verstarb er bereits zwei Jahre nach seiner Verabschiedung in den Ruhestand. Auf Antrag der CDU-Stadtratsfraktion entschied der Koblenzer Stadtrat, 2016 den Rathausplatz in „Willi-Hörter-Platz“ umzubenennen, um Willi Hörter in bleibender Erinnerung zu erhalten.