CDU Koblenz unterstützt Petition der Elternbeiräte

Schluss mit der Verunsicherung der Grundschuleltern!

„Eltern schlagen Alarm“ so titelte die Rhein-Zeitung in ihrer Samstagsausgabe vom 03.03.2018. Auch die Christdemokraten sehen in der IQB Studie einen Beleg für die Defizite der rheinland-pfälzischen Bildungspolitik. Die Schulen in ganz Deutschland stehen vor den gleichen neuen Herausforderungen, aber die Schulen hierzulande können die Aufgabe nur unterdurchschnittlich bewältigen. Das schlechte Abschneiden von Schülerinnen und Schülern in den 4. Klassen stellt nicht nur die Schullaufbahnempfehlungen der Grundschullehrer in Frage, sondern verunsichert Eltern, wenn es um die richtigen weiterführenden Schulen für ihr Kind geht.

Ebenso wie die Elternbeiräte sieht die CDU Koblenz die Ursache in einer mangelhaften personellen Ausstattung von Schulen. Nicht nur in der Grundschule sondern besonders an Schwerpunkt-Schulen fehlt es nach Meinung der Christdemokraten an Personal. Hierzu zählen nicht nur Lehrer, sondern auch Psychologen, Schulsozialarbeiter und Sekretariatskräfte. Da es an Sekretariatskräften fehlt, übernehmen SchulleiterInnen diese Tätigkeit. Ihnen fehlt es daher an Zeit für die qualitative Beratung der Lehrkräfte im Unterricht. Denn dafür tragen sie die Hauptverantwortung. „Um die berechtigten Erwartungen der Eltern an gute Bildung für ihr Kind zu gewährleisten, müssen daher Schulen mit weitaus mehr Personal aller Qualifikationsstufen ausgestattet werden,“ so Julia Kübler, die stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Bildung der Koblenzer CDU. „Neue Programme der Bildungsministerin helfen hier nicht weiter, sie sind nur gut gemeinte Tropfen auf den heißen Stein. Was Schulen wirklich brauchen, ist eine bessere Personalausstattung und Personalförderung an jeder Schule. Denn Bildung ist teuer. Keine Bildung ist bekanntlich noch teurer. Sie schadet dem Ansehen unseres Bildungswesens. Diese Investitionen sind zur Zukunftssicherung unabdingbar. Hier hat unser Land erheblichen Nachholbedarf hat. Für neue Aufgaben muss auch das Personal vorhanden sein,“ resümierte Julia Kübler abschließend.