Standortältester Generalarzt Most im Gespräch mit der CDU Koblenz

Koblenz hat eine lange Tradition als Garnisonsstadt und fühlt sich eng verbunden mit der Bundeswehr. Seit deren Aufstellung beherbergte keine andere Stadt mehr Soldatinnen und Soldaten in ihren Mauern als Koblenz. Auch heute noch ist der Standort Koblenz/Lahnstein mit ca. 9.000 Beschäftigten der zweitgrößte in Deutschland. Dies war Grund genug für die CDU Koblenz in der DRK-Begegnungsstätte an der Liebfrauenkirche mit dem Standortältesten Generalarzt Bruno Most über die Rolle und Zukunft der Bundeswehr in Koblenz zu sprechen. Zusätzlich erläuterte Most die neuen Strukturen der Bundeswehr, die Anforderungen an den Sanitätsdienst im Einsatz, seine Aufgaben bei der wieder stärker in den Fokus rückenden Landes- und Bündnisverteidigung sowie seine Rolle im Katastrophenschutz und bei möglichen terroristischen Angriffen.

Dem Standort Koblenz/Lahnstein stellte er eine positive Zukunftsprognose aus, was er bspw. an den gewaltigen Investitionen von 300 Millionen Euro in das Bundeswehrzentralkrankenhaus festmachte. Auch die Entscheidung, die Wehrtechnische Dienststelle (WTD) 51 in Koblenz-Metternich nicht wie geplant 2020 zu schließen und den größten Teil der Sammlung der Wehrtechnischen Studiensammlung (WTS) dort unterzubringen, sei erfreulich und stärke den Standort. Für alle Gäste war es eine interessante Veranstaltung wie auch die dem Vortrag folgende angeregte Diskussion über Themen wie Wehrpflicht, Fachkräftegewinnung und Beschaffungswesen zeigte.

02 Standortaeltester

CDU-Kreisvorsitzender Andreas Biebricher (2.v.r.) konnte viele Interessenten zu der Informationsveranstaltung mit Generalarzt Most begrüßen. Mit von der Partie waren auch CDU-Bundestagskandidat Josef Oster (1.v.l.) und Oberbürgermeisterkandidat Bert Flöck (r.).