Das zu Hause schützen

Einbruchspräventionsveranstaltung der CDU Koblenz brachte wertvolle Erkenntnisse

Alle vier Minuten wird in Deutschland in eine Wohnung oder ein Haus eingebrochen. Die Fallzahlen haben zuletzt kontinuierlich zugenommen. Alleine in den vergangenen fünf Jahren sind die Wohnungseinbrüche um ein Drittel gestiegen. Viele Menschen sind verunsichert und fühlen sich angesichts von bundesweit 149.500 Fällen im vergangenen Jahr zunehmend bedroht. Da sich die Täter gerade die dunkle Jahreszeit zunutze machen, hatte die CDU-Koblenz zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, um gemeinsam mit York Schmede vom Polizeipräsidium Koblenz darüber aufklären, wie man Einbrüchen vorbeugen und sein zu Hause besser schützen kann.


Die Idee hierzu ging auf einen kürzlich innerhalb der CDU gegründeten „Arbeitskreis Innere Sicherheit/Polizei“, zurück, der sich gleich beim ersten Treffen darauf verständigt habe, vor dem Hintergrund steigender Einbruchszahlen eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema anzubieten. Der Koblenzer Landtagsabgeordnete und CDU-Vorsitzende Andreas Biebricher, der selbst in diesem Arbeitskreis mitarbeitet, durfte viele interessierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen, die in die DRK-Begegnungsstätte gekommen waren, um den Ausführungen von York Schmede vom Sachbereich 15 „Zentrale Prävention“ des Polizeipräsidiums Koblenz zu folgen. Ausführlich berichtete der Referent über die Vorgehensweise – den Modus Operandi – von Einbrechern und erläuterte die zahlreichen Möglichkeiten, um den Tätern ihr Handeln zu erschweren. Er machte damit deutlich, dass man Einbrüchen nicht gänzlich hilflos ausgesetzt ist und man diesen durchaus vorbeugen kann. Anhand der vielen Fragen aus dem Publikum war zu sehen, wie hoch der Beratungsbedarf hinsichtlich des Themas Einbruchsprävention ist.

einbruchsschutz 2015

Biebricher bedankte sich bei Herrn Schmede für den interessanten Vortrag und zog ein positives Fazit des Abends: „Für mich persönlich war es sehr interessant zu sehen, welche einfachen Maßnahmen schon genügen, um sich wirksam zu schützen. Vor allem aber war dieser Abend ein gelungenes Beispiel dafür, dass unsere Polizei nicht nur dann zuständig wird, nachdem etwas passiert ist. Sie leistet vielmehr bereits im Vorfeld durch eine umfangreiche Präventionsarbeit einen überaus wichtigen Beitrag dazu, dass Straftaten gar nicht erst begangen werden.“