„Ich bin ein Kind dieser Stadt“

Neue Bürgermeisterin Ulrike Mohrs freut sich auf ihre Aufgabe

mohrs scherhag 2018

Der Kreisvorsitzende der CDU Koblenz Mark Scherhag (Mitte) und die Fraktionsvorsitzende Anne Schumann-Dreyer (links) beglückwünschten Ulrike Mohrs zu ihrer Wahl zur Bürgermeisterin. Foto: Korzilius

Der Koblenzer Stadtrat hat darauf verzichtet, die Bürgermeisterstelle auszuschreiben und Ulrike Mohrs zur Nachfolgerin von Marie-Theres Hammes-Rosenstein gewählt. Die derzeitige Leiterin der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen wird ihr Amt am 1. Dezember antreten.

Die Wahl an sich war keine Überraschung, da Mohrs bereits im Vorfeld als einzige Kandidatin ins Spiel gebracht worden war, wohl aber das klare Ergebnis: 44 Stadtratsmitglieder stimmten für Ulrike Mohrs bei lediglich vier Nein-Stimmen und drei Enthaltungen. „Solch ein großer kommunalpolitischer Konsens ist wirklich selten“, freute sich der CDU-Kreisvorsitzende Mark Scherhag über das sehr gute Ergebnis der von der CDU vorgeschlagenen Kandidatin.

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Roswitha Verhülsdonk erhält die Staatsmedaille für ihr Lebenswerk

verhuelsdonk 2018 08 11Für ihr Lebenswerk ist Roswitha Verhülsdonk die Staatsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für besondere soziale Verdienste verliehen worden. Bei einer Feierstunde in Mainz überreichte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler der 91-Jährigen die Auszeichnung.

1964 trat Roswitha Verhülsdonk in die CDU, ab 1966 setzte sie sich zunächst als Kreisvorsitzende und von 1969 bis 1991 als Landesvorsitzende der CDU-Frauenvereinigung für die Rechte der Frauen ein. Von 1969 bis 1991 war sie Mitglied im Koblenzer Stadtrat und von 1982 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages, teilt das Ministerium mit. Von 1985 bis 1990 war sie Mitglied im Bundesvorstand der CDU und von 1991 bis 1994 parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Familie und Senioren. Anschließend war sie von 1996 bis 2006 Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen. Wegen ihrer herausragenden Verdienste wurde Roswitha Verhülsdonk 1983 mit dem Verdienstkreuz Erster Klasse und 1988 mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

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Für einen idealen Start in die Schulzeit

Mit dem ersten Schultag beginnt für Erstklässler der "Ernst des Lebens". Ausgerüstet mit Schulranzen, Federmäppchen und Heften geht es los. Für die jungen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer aber auch für viele Autofahrerinnen und Autofahrer heißt es da, verstärkt aufzupassen.

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Annegret Kramp-Karrenbauer diskutiert mit der Basis!

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Christian Baldauf (Vorsitzender der Landtagsfraktion) Sandra Gawlinski, Annegret Kramp-Karrenbauer (Generalsekretärin), Julia Kübler (stellv. Vorsitzende), Josef Oster, MdB, Anna Zobel (SU Landesvorsitzende), Michelle Pforr, Peter Bleser (MdB) Foto: privat

Annegret Kramp-Karrenbauer, liebevoll in den CDU-Kreisen auch mit dem Kürzel "AKK" genannt, geht zur Basis und hört zu, wo der Schuh drückt. Die CDU Koblenz war Gastgeber der Zuhör-Tour für die Mitglieder im nördlichen Rheinland-Pfalz. Die Generalsekretärin der CDU Deutschland wurde von 150 Mitgliedern in der Rhein-Mosel-Halle empfangen. Begrüßt wurde sie von der CDU stellvertretenden Vorsitzenden Julia Kübler.

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Ulrike Mohrs will Bürgermeisterin werden

Chefin der Agentur für Arbeit war zunächst überrascht über die Frage der CDU – So geht es jetzt weiter

Ein Wochenende lang hat sie darüber nachgedacht, ob sie für das Amt als Bürgermeisterin in Koblenz kandidieren möchte, sagt Ulrike Mohrs, Leiterin der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen, und lacht. Der Anruf von Mark Scherhag, Vorsitzender der Koblenzer CDU, kam für sie völlig überraschend, berichtet sie im RZ-Gespräch. Denn auch wenn sie schon mit 15 Jahren in die Junge Union eintrat, hatte sie doch nie parteipolitische Ämter inne.

Und auch wenn sie als Bürgermeisterin gewählt würde – was angesichts der Konstellation sehr wahrscheinlich ist, da CDU und SPD signalisiert haben, sie wählen zu wollen – wäre sie keine CDU-Bürgermeisterin, sondern eine für Koblenz. Die tiefe Liebe zu ihrer Heimatstadt, die Möglichkeit, diese mitzugestalten, ist denn auch eines der stärksten Motive, die Mohrs haben „Ja“ sagen lassen, als die CDU auf der Suche nach einer Nachfolgerin für Marie-Theres Hammes-Rosenstein war, die in der vergangenen Woche erklärt hatte, dass sie aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt niederlegen wird.

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